So funktioniert der Test
- 01Foto auswählen
- 02Lokal auswerten
- 03Ergebnis ansehen
1. Ein geeignetes Foto auswählen
Verwende ein frontales Bild, auf dem nur dein Gesicht deutlich zu sehen ist. Halte den Kopf gerade und streiche dir die Haare aus dem Gesicht. Du kannst eine Datei auswählen oder nach deiner Zustimmung die Kamera verwenden.
2. Die KI auf deinem Gerät rechnen lassen
Das Tool erkennt Gesichtspunkte und richtet den Bildausschnitt anhand der Augen aus. Ein auf menschlichen Fotobewertungen trainiertes Modell bewertet diesen Ausschnitt und seine gespiegelte Version. Aus beiden Vorhersagen wird der angezeigte Wert berechnet.
3. Ergebnis und Messwerte ansehen
Du erhältst einen Wert zwischen 1 und 10 sowie separate geometrische Auswertungen. Diese Messwerte sind keine gewichteten Bestandteile der KI-Bewertung. Du kannst daraus also nicht ablesen, dass dich beispielsweise die Kieferlinie einen Punkt gekostet hat.
Wenn du dein Ergebnis behalten möchtest, speichere die Ergebniskarte, bevor du die Seite schließt oder neu lädst. Wir halten keine Kopie für eine spätere Wiederherstellung vor.
Was lässt sich messen? Symmetrie, Proportionen und Goldener Schnitt
Messbar sind Abstände und Verhältnisse in einem Foto. Ob du auf jemanden attraktiv wirkst, lässt sich daraus nicht vollständig berechnen. Wer „Wie attraktiv bin ich?“ fragt, meint meist mehr als die Lage einiger Gesichtspunkte.
Symmetrie: ein Merkmal unter mehreren
Symmetrie beschreibt, wie ähnlich sich linke und rechte Gesichtshälfte sind. In der Attraktivitätsforschung gibt es Hinweise auf einen Zusammenhang zwischen Symmetrie und Bewertungen von Gesichtern. Die Übersichtsarbeit von Little, Jones und DeBruine behandelt daneben weitere Merkmale und individuelle Vorlieben.[1]
Für dein Ergebnis bedeutet das: Eine geometrische Ähnlichkeit ist eine eigene Beobachtung. Sie verrät weder, wie dich eine bestimmte Person sieht, noch wie viel Symmetrie zur KI-Bewertung beigetragen hat. Wenn dich vor allem die Seitenunterschiede interessieren, kannst du deine Gesichtssymmetrie gesondert testen.
Proportionen: hilfreich zum Beschreiben
Verhältnisse zwischen Gesichtslänge, Breite und einzelnen Abständen helfen, eine Kontur zu beschreiben. Beim Aussuchen einer Frisur oder Brille können solche Beschreibungen nützlich sein. Eine bestimmte Proportion ist aber kein allgemeiner Maßstab dafür, ob ein Gesicht schön ist.
Möchtest du die Form für Stylingfragen einordnen, kannst du deine Gesichtsform bestimmen. Diese Zuordnung beantwortet eine andere Frage als die Fotobewertung.
Goldener Schnitt: keine belegte Schönheitsformel
Der Goldene Schnitt liegt ungefähr bei 1,618. Häufig wird behauptet, ein Gesicht werde schöner, je näher bestimmte Verhältnisse daran liegen. Ein wissenschaftlicher Übersichtsartikel von 2024 kommt jedoch zu dem Ergebnis, dass überzeugende Belege für eine Verbindung zu idealen menschlichen Proportionen oder Gesichtsschönheit fehlen.[2]
Deshalb behandeln wir eine Abweichung von diesem Verhältnis nicht als Makel. Auch die KI-Bewertung dieses Tests wird nicht aus einer Annäherung an den Goldenen Schnitt berechnet.
Was dein Ergebnis bedeutet
Hier gilt: Ein höherer Wert ist eine höhere Ausgabe des Modells. Es handelt sich nicht um deutsche Schulnoten, bei denen eine 1 besser als eine 6 ist.
| Angezeigter Wert | Bedeutung innerhalb der Skala |
|---|---|
| 1,0 bis unter 4,0 | Unterer Bereich der Modellausgabe. Daraus lässt sich kein bestimmter „Fehler“ an deinem Gesicht ableiten. |
| 4,0 bis unter 7,0 | Mittlerer Bereich der Skala. Das ist kein gemessener Bevölkerungsdurchschnitt. |
| 7,0 bis unter 10,0 | Oberer Bereich der Modellausgabe. Der Wert ist weder ein Rangplatz noch eine Vorhersage fremder Meinungen. |
| 10,0 | Oberer Endpunkt der Anzeige. Er steht nicht für perfekte Proportionen. |
Ein Wert von beispielsweise 6,4 bedeutet nicht, dass du attraktiver als 64 % der Menschen bist. Es gibt hier keine Rangliste und keine repräsentative Vergleichsgruppe. Auch Werte verschiedener Websites lassen sich wegen unterschiedlicher Modelle und Skalen nicht direkt vergleichen.
So machst du ein besser vergleichbares Foto
Fotografiere auf Augenhöhe und mit etwas Abstand zur Kamera. Sorge für gleichmäßiges Licht von vorn, einen entspannten Gesichtsausdruck und eine freie Kontur. Verzichte auf Filter, die Gesichtszüge verändern, und nimm für die Auswertung die Brille ab.
Wechselt der Wert zwischen zwei Fotos, muss sich dein Gesicht nicht verändert haben. Blickwinkel, Licht und Mimik verändern das Bild, das das Modell bewertet. Immer neue Aufnahmen zu machen, bis eine bestimmte Zahl erscheint, verbessert die Aussagekraft des Tests nicht.
Was der Test nicht ist
Der Attraktivitätstest ist keine verbindliche Antwort auf „Bin ich hübsch?“. Er schätzt ein einzelnes Foto anhand gelernter Bewertungsmuster ein. Wie du sprichst, dich bewegst oder mit jemandem umgehst, erfasst er nicht. Auch „Ausstrahlung“ ist hier kein eigenständig gemessener Wert.
Das Ergebnis ist ebenso wenig eine medizinische, dermatologische oder psychologische Untersuchung. Weder die KI-Bewertung noch die geometrischen Werte begründen eine Diagnose oder eine Empfehlung für eine Behandlung.
Das Modell wurde auf menschlichen Bewertungen trainiert und übernimmt damit deren Grenzen. Seine Zahl ist kein kulturell neutraler, universeller Schönheitsmaßstab. Wenn dir eine Bewertung unangenehm wird, musst du sie nicht durch weitere Tests bestätigen oder widerlegen.
Häufige Fragen
Ist der Test kostenlos?
Ja. Du kannst den hier beschriebenen Attraktivitätstest kostenlos und ohne Konto verwenden. Für die Fotoauswertung und die angezeigten Ergebnisse ist keine Anmeldung nötig.
Wie genau ist ein KI-Test?
Für die Frage, ob du schön bist, gibt es keinen objektiven Sollwert, gegen den sich eine allgemeine Trefferquote messen ließe. Der Test zeigt, wie das Modell ein bestimmtes Foto anhand seiner Trainingsdaten einordnet. Er kann durch Bildbedingungen und Grenzen seiner Trainingsdaten beeinflusst werden; wir geben dafür keine pauschale Genauigkeitsquote an.
Wird mein Foto gespeichert?
Für die Analyse bleibt dein ausgewähltes Foto im Arbeitsspeicher deines Browsers. Foto, Gesichtspunkte, Messwerte und Ergebnis werden nicht an unsere Server hochgeladen. Wenn du das Foto entfernst oder ersetzt oder die Seite schließt beziehungsweise neu lädst, wird das aktuelle Arbeitsergebnis verworfen.
Eine von dir heruntergeladene Ergebniskarte bleibt als Datei auf deinem Gerät. Auf der Karte der Startseite ist dein Foto standardmäßig nicht enthalten; du kannst es hinzufügen. Wenn du die Karte teilst, erhält sie die App oder Person, die du auswählst.
Davon getrennt verwendet die Website Google Analytics für Nutzungsstatistiken. Dein ausgewähltes Foto und deine Analysewerte werden nicht an Analytics gesendet. Einzelheiten findest du in der Datenschutzerklärung auf Englisch.
Was ist ein durchschnittlicher Wert?
Wir veröffentlichen keinen Bevölkerungsdurchschnitt. Dafür fehlt eine repräsentative Vergleichsgruppe; die freien Ergebnisse werden von uns nicht gesammelt. Ein Wert in der Mitte der Skala bedeutet daher nicht „durchschnittlich attraktiv“.
Ist Schönheit objektiv?
Einige Merkmale werden in Studien von mehreren Menschen ähnlich beurteilt, zugleich unterscheiden sich persönliche Vorlieben. Eine Zwillingsstudie von Germine und Kollegen zeigt, dass individuelle Vorlieben für Gesichter stark mit individuellen Umwelteinflüssen zusammenhängen.[3] Ein einzelner Testwert kann diese Vielfalt nicht abbilden.
Eine Einschätzung zu deinem Foto
Nutze den Attraktivitätstest, wenn du neugierig auf eine KI-Bewertung bist, und lies die Zahl zusammen mit ihren Grenzen. Für eine konkrete Stylingfrage ist die Gesichtsform oft der nützlichere nächste Schritt. Für sichtbare Seitenunterschiede gibt es die eigene Symmetrieauswertung.
Quellen
- Little, A. C., Jones, B. C. und DeBruine, L. M. (2011): Facial attractiveness: evolutionary based research. Philosophical Transactions of the Royal Society B. Übersichtsarbeit zu Merkmalen und individuellen Unterschieden bei Attraktivitätsurteilen.
- The golden ratio—dispelling the myth (2024). Maxillofacial Plastic and Reconstructive Surgery. Kritische Prüfung der behaupteten Verbindung zwischen Goldenem Schnitt und Schönheit.
- Germine, L. und Kollegen (2015): Individual Aesthetic Preferences for Faces Are Shaped Mostly by Environments, Not Genes. Current Biology. Zwillingsstudie zu Unterschieden in persönlichen Gesichtspräferenzen.